"Städte an Mosel und Rhein - von der Antike bis nach 1945"

08.02.2010 | Mainz
Institut für Geschichtliche Landeskunde in Kooperation mit Akademie des Bistums Mainz: Auftaktvortrag durch den Mainzer Architekten Dr. Rainer Metzendorf im Haus am Dom

In der historischen Entwicklung der Region an Rhein und Mosel, für das Wirtschaftsleben, die Handelsbeziehungen, die kulturelle und politische Prägung spielten die Städte als Zentren der Macht und der militärischen Präsenz seit der Antike stets eine wichtige Rolle. Die Vortragsreihe, für die wir wieder ausgewiesene Experten für das jeweilige Thema gewinnen konnten, möchte am Beispiel von ausgewählten Städten des heutigen Bundeslandes Rheinland-Pfalz einzelne dieser Aspekte in verschiedenen Epochen der vergangenen 2000 Jahre schlaglichtartig beleuchten.

Dabei müssen viele andere, ebenso interessante Themen und nennenswerte Städte unberücksichtigt bleiben - in einer solch alten Geschichtslandschaft mit ihrer frühen Urbanisierung fällt die Auswahl zwangsläufig schwer.

Als Beispiel einer Stadt in der Antike soll Trier vorgestellt werden. Als Städte im hohen und späten Mittelalter werden Worms und Speyer vergleichend behandelt. Eine Festungsstadt im Grenzgebiet wie Landau hatte - meist in kriegerischer Auseinandersetzung - oft Berührung mit dem französischen Nachbarn. An der Geschichte von Koblenz soll der Wandel von der Residenz- zur Verwaltungsstadt in der Umbruchphase vom 18. zum 19. Jahrhundert verdeutlicht werden, während für den Wiederaufbau der Städte nach dem Zweiten Weltkrieg in der französischen Zone Mainz als interessantes Beispiel herangezogen wird.

Doch die Städte existierten nicht isoliert von ihrer Umgebung, sondern in Abhängigkeit und im Austausch mit der Region. Deshalb widmet sich ein Vortrag den Beziehungen zwischen den Städten und ihrem Umland in der frühen Neuzeit.

Am Donnerstag, 25. Februar 2010, 19.00 Uhr, hält Dr.-Ing. Rainer Metzendorf (Architekt und Stadtplaner, Mainz) den Vortrag mit dem Thema Mainz nach 1945 - Wiederaufbauplanung zwischen Vision und Wirklichkeit - im Haus am Dom (Liebfrauenplatz, Mainz).

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Quelle: Pressemeldung Stadt Mainz

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