Mainzer Museumsnacht 2010
Kunstgenuss bis spät in die Nacht: Am Samstag, 29. Mai 2010, öffnen 45 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen von 18.00 bis 1.00 Uhr nachts ihre Türen zur sechsten Mainzer Museumsnacht.
Neben vielen bekannten Gesichtern - etwa den "großen Fünf" Gutenberg-Museum, Naturhistorisches Museum, Landesmuseum sowie Römisch-Germanisches Zentralmuseum und Dommuseum - sind wieder viele Galerien und junge Kulturinitiativen wie das Pengland, der Werkstattladen "uah!" und das Performance Art Depot mit von der Partie. Auch zahlreiche Neulinge werden das umfangreiche Programm der Museumsnacht bereichern: Am Kaiser-Wilhelm-Ring in der Neustadt haben sich mit BlotaBlota und der Ringstube zwei neue Galerien etabliert, die von Studierenden der Akademie für Bildende Künste gegründet wurden.
Auch die international renommierte Galerie von Dorothea van der Koelen mit den zwei Standorten Bretzenheim und Laubenheim nimmt erstmals an der Museumsnacht teil. Die Galerie zeigt einen Querschnitt aus ihrer 30-jährigen Galeriearbeit.
"Veranstaltungen wie die Mainzer Museumsnacht sind ein wichtiger Teil der Vermittlungsarbeit eines Museums", sagte Kulturdezernentin Marianne Grosse bei der Vorstellung des Programms zur Museumsnacht. "Denn Tatsache ist: die Mainzer Museumsnacht ist ein Kulturangebot für alle! Ein Kultur-,Neuling" wird mit spannenden Führungen und Aktionen erstmals in die Häuser gelockt. Und der erfahrene Nutzer entdeckt bei den nächtlichen Inszenierungen die Museen in einem anderen, neuen Licht", so die Dezernentin.
Weiterhin wies Marianne Grosse auf das in die Museumsnacht integrierte Kinder- und Jugendprogramm hin: "Mit dem umfangreichen Programmangebot für Familien bezieht die Museumsnacht auch die Museumsbesucher von morgen mit ein -das halte ich für außerordentlich wichtig."
Eine Besonderheit der Mainzer Museumsnacht 2010 werden zwei inszenierte Baustellen sein, denn in und an zwei wichtigen Kultureinrichtungen wird zurzeit saniert: am Eisenturm und im Museum für Antike Schiffahrt des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM). "Baustellen zeigen immer an, dass sich etwas tut", so Kulturdezernentin Grosse. "Die Kulturschaffenden lassen sich von Handwerkern und Gerüsten aber nicht abschrecken - im Gegenteil: sie werden für die Museumsnacht ihre Baustellen inszenieren. Besonders freue ich mich hier auf ein Promenadenkonzert des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz, das erstmals an der Museumsnacht teilnimmt. Das Orchester spielt im Schiffahrtsmuseum zwischen den verhüllten Modellen den ,Sommernachtstraum" von Mendelssohn!"
Ein neuerlich attraktives Rahmenprogramm und die kulinarische Versorgung der Besucher in den teilnehmenden Museen und Institutionen sollen die Mainzer Museumsnacht, wie in den Jahren zuvor, zu einem Erlebnis für alle Sinne werden lassen. Mit zwei Abschlussparties bis in die Morgenstunden - in diesem Jahr im DGB-Keller und im Café 7° der Kunsthalle - beschließen Kulturschaffende und Besucher gemeinsam die sechste Mainzer Museumsnacht.
Das ausführliche Programm der sechsten Mainzer Museumsnacht ist in einer Broschüre zusammengefasst, die ab sofort bei allen beteiligten Institutionen ausliegt. Zugleich beginnt am heutigen Mittwoch, 19. Mai, bei der Touristik-Centrale Mainz und beim Verkehrs-Center der MVG am Hauptbahnhof der Vorverkauf der Eintrittsbändchen. Der Eintritt kostet in diesem Jahr 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Mit den Bändchen können nicht nur die drei eigens eingerichteten Museumsnacht-Buslinien 80, 81 und 82 benutzt werden, die die Einrichtungen von 17.00 bis 2.00 Uhr im 20-Minuten-Takt miteinander verbinden. Die Bändchen gelten zudem auch für alle Linien im Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden (Tarifgebiet 65), zusätzlich wurde das Kombiticket auf alle Linien des Rhein-Nahe Verkehrsverbundes (RNN) ausgeweitet.
Neu bei der Mainzer Museumsnacht 2010: Die MuNa-App!
Die Mainzer Museumsnacht wird überdies interaktiv: Erstmals können sich Besucherinnen und Besucher, die ein iPhone besitzen, unter museumsnacht.mainz.de kostenlos eine MuNa-App auf ihr Mobiltelefon laden. Ist die Application (App) auf dem iPhone installiert, sind sämtliche Infos zum Programmablauf abzurufen. Daneben gibt es Angaben zu allen teilnehmenden Einrichtungen und einen Wegweiser mit Stadtplan. Einen besonders hohen Mehrwert bietet die individuelle Museumstour, die sich jeder Besucher mit der MuNa-App zusammenstellen kann. Außerdem können bereits vorgeschlagene Touren, etwa die Zitadellen-Tour, angewählt werden.
Entwickelt wurde die MuNa-App 2010 von der Mainzer Internet-Agentur netz98 new media GmbH, netz98.de. Das Unternehmen engagiert sich bereits ehrenamtlich für einige regionale Projekte
Quelle: Pressemeldung Stadt Mainz
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(Rang 39 auf museumsausstellungen.de)
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